Über die Leichtigkeit einer Revolution

Wenn die Menschen über die Weltsituationen nachdenken, kommen sie meist zu desillusionierten Ideen. Zum Beispiel, dass Menschen nicht empathisch wären und grundsätzlich schlecht oder desinteressiert an dritten Weltproblemen. Ich glaube wiederrum, dass genau diese Haltung erzeugt ist und uns suggeriert wird, von ein paar Wenigen bei denen dies zutrifft. Und wer noch fragen muss: Von wem?

Von den Superreichen, Bankstern, Lobbyisten, der Pharmaindustrie, der Tourismus- und Unterhaltungsbranche. Es ist ein Geschäft der Werte und des Geistes. Angeblich tangiert uns ja das hungernde Kind in Afrika nicht, da wir keinen Bezug zu ihm hätten… Ach echt? Stell dir mal vor seit dieser Text begann sind bereits 10 Kinder, laut Statistik, an Unterernährung gestorben. Erzähl mir nicht, dass es dich nicht bewegt, alle 6 Sekunden ein Kind… unter fünf Jahren.
Die meisten wissen es, wie es sich anfühlt wenn jemand zu früh stirbt – er ist nicht nur länger tot der Mensch, er hinterlässt einen kleinen, leeren Raum. Wir fühlen doch ganz genau die Beklemmung und sie ist so stark, dass wir uns machtlos gelähmt verhalten, uns noch selbst abstrafen statt lösungsorientiert die Sachen anzupacken.

Darf es ein Brot oder Reiskorn mehr für die Welt sein? Im Tausch gegen Unsummen an Spenden und geförderten Vereinen.
Es beleidigt jeden klaren Verstand!

Wir haben aber auch so viele, wunderbare Möglichkeiten. Könnten wir doch schon längst mit einer Steuer auf Vermögen weltweit die Hungerproblematik in Luft aufgelöst haben.
Die Feststellung hat mich 10 weitere sinnlos ausgelöschte Kinderleben gedauert.
1 Minute um die Welt zu ändern.

Die Globalisierung mag vielleicht zu schnell sein, ich behaupte: in unseren Seelen ist die Evolution schneller und schon weiter fortgeschritten als uns bewusst ist, wir werden halt systematisch von Erkenntnissen ferngehalten… abgelenkt oder man verlernt es uns schlichtweg.

Wenn der Sieger die Geschichte schreibt, wer stoppt dann den Druck?

Wer hat in der Unendlichen Geschichte gewonnen? Das Ende? Michael?

Wir haben solange uns angehört und angesehen, wie übel man Systemkritiker behandelt, dass wir verlernt haben, selbst Gestalter zu sein. Wir sind längst vernetzt, globalisiert.

Uns werden 1000 Möglichkeiten jeden Tag geboten: es direkt wieder zu vergessen.

Arbeit! Arbeit! Arbeit! Die drei Programme, die früher noch nachts pausierten, senden jetzt 24 / 7 und wenn du willst auf 1000 Channeln. Die Dorf-feste und Traditionen deiner Gegend, haben sich zu worlwide Events gewandelt und überall bist du herzlich eingeladen. Sonnenaufgang in Ibiza, Brunch am Amazonas, mit dem Lkw durch die Wüsten Afrikas, ein Selfie am Ground Zero, und Sonnenuntergang in Goa/Indien. Ich bin mal eben in Jamaika und dann noch mal kurz in Thailand wie jedes Jahr.

Es heißt nicht ‚in‘ es heißt ‚auf Thailand‘.
Think about, was alleine der Flieger für unsere Umwelt bedeutet! Ein Flug von hier nach Malle misst soviel Abgase wie ein Jahr lang Auto fahren! Aber Hey, kein Problem! Wenn das nicht geht: Besuche einen Tauchkurs, einen Kochkurs, einen Kurskurs. Bilde dich, hab Fun – denk nicht nach, nicht über Revolution und wenn doch, werde deprimiert und hoffnungslos.

Neulich verfolgte ich eine Unterhaltung, in welcher jemand desillusioniert über die Teilnahmslosigkeit seiner Mitmenschen und Schwierigkeit einer Revolution sprach. Ich hab eine ganze Weile zugehört wie er von einer besseren Welt jammerte. Irgendwann applaudierte ich ihm und sagte: „Siehst du, genau das wollen sie erreichen, dass du nicht mehr siehst, wie einfach es ist. Wenn Du nur noch alle anderen ändern müsstest und hoffnungslos aufgibst. Sie haben dich da, wo sie wollen, wenn du in den Lauf deiner Gegner schaust.“ Er war erst baff und leicht böse, seine Zuhörer begriffen schnell. Ich sagte ihm er brauche nicht das große Ganze zu verstehen, denn am Ende wird er wissen, dass er nichts weiß.
Es gibt ‚die eine Wahrheit‘ nicht. Er kann nur sein eigener Anker sein, wirken im Kleinen, jeden Tag wählen. Das wäre schon die Revolution, stell dir vor du steckst andere damit an, mittendrin!

7 Milliarden Menschen überwacht von wie vielen?
Haben die auch gesehen, dass seit du begonnen hast zu lesen: ungefähr 50 Kinderleben den Preis für Vermögen zahlten?

Wir haben erstmals die Chance weltweit miteinander, voneinander, unabhängig von Grenzen, Systemen und Kulturen – einander zu verstehen, zu beobachten und zu lernen. Der Austausch hat längst begonnen – wie die Revolution. Wir leben in einer so schnellen Zeit … wo wir ungeduldig, heute sehen wollen, was wir morgen erreicht haben und das Jetzt ausblenden.

Wrong way, maybe some day we gettin not old… baby und dann?

Dann erkennen wir den Bruchteil unserer Bestimmung und das wir mitten drin waren.

Worauf warten wir?
Das Gute liegt genauso da draußen, vielleicht hinter den Kulissen, in uns oder um die Ecke! Holen wir es uns und lassen wir uns das nicht nehmen, es steht uns zu! Verliebt euch in euer Leben! Es ist der Funke Realität eurer Wahrheit, mitten im Universum! Einer von Trillionen … je mehr ihr strahlt, desto heller wird euer Licht die dunklen Ecken ausleuchten. Überlasst das nicht den Psychopathen und Energiesparlampen. LED ist einfach unsexy!

Es erinnerte an die Liebe in Euch, das Entfant terrible!

 

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Veröffentlicht von

520universum

Hier schreibt, fotografiert und singt das 520 Universum über das Leben, dich und sich selbst. Für die Menschen, die gern zwischen den Zeilen lesen.

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