RE:LOVE:ISM EP- 20 Jahre Songs schreiben, und warum ich gerne Mainstream wäre

Erstmal ein paar Gedankenkreise… und zum Schluss: neue Musik.
Nicht die Liebe ist ein seltsames Spiel, es ist die Macht und Kontrolle… die das Übel steuern.

Wohin, wissen meist nur wenige und diese meinen es oft leider nicht gut, auch wenn sie laut danach tönen. Edward Bernays hatte jenes mal ganz gut erkannt und eine grauenvolle Anleitung geschrieben, wie man das ausnutzen kann. Psychopathen halten sich gern an seine goldenen Regeln der Propaganda.

Und so liebt und lebt man die Vorstellungen von „hätte“, „wäre“ und „könnte“ und verlebt das Leben, jeder wie er kann. Die meisten können so nicht mehr und auch ich nehme mich da nicht aus.

Die zunehmende Verwirrung und Idealisierung von zerstörerischem Ausmaß der krankenden Gesellschaft, ist eine Belastung. Da kannste ruhig Lieder über Liebe und ein besseres miteinander singen und schreiben, ohne einen Cent damit zu verdienen, aber der Preis bleibt hoch. Irgend ein Unreflektierter kommt wieder daher und will dir sagen, dass du jetzt immer noch nicht das machst, was die anderen wollen, oder eben Mainstream geworden bist. Mainstream… ist das der Zustand, wo ich unzählige veröffentlichte Tracks auf der Festplatte liegen hab, immer wieder kostenlos meine Musik ausgewählt zur Verfügung stelle und dann alles zu professionell klingt für den Hype?

Ehrlich? Und selbst wenn ich damit verdienterweise mein Geld verdienen würde, die Produzenten, Videomacher und meine Alters-vorsorge bezahlen könnte… was wäre denn so schlimm daran?

Ich hab vor 20 Jahren meinen ersten eigenen Song geschrieben…
Ich kenne meinen Weg, habe mich nie verbogen, bin mir selbst treu geblieben und sehe mich als jemand der Musik macht weil ich es gar nicht anders kann, ich bin Künstler. Wenn es immer mal elektronischer, witzig oder poppiger wird bedeutet es nicht, das ich mich anpasse sondern viel eher entdecke, mich ausprobiere und besser kennenlerne. Wer damit ein Problem hat braucht sich weder Freund nennen, noch seine Zeit mit mir verschwenden, er hat sich bis jetzt auch nicht darum bemüht. Es ist mir egal wie Mainstream es wird – ich steh ja zu meiner Musik und je mehr Hörer es auch tun, desto mehr Hoffnung hätte ich auf Fortschritt für alle. Ja, ich philosophiere da… nicht von Technik sondern von Geist und Gefühlen. Dann hätten die Menschen vielleicht auch mehr Respekt vor sich selbst und anderen. Den Hype, führe ich gerne mit an!

Viele sind mit so wenig Facette ausgestattet, dass sie es einfach nicht auf den Schirm bekommen wie vielfältig ein Universum ist. Andere sind schon weiter. Einige bleiben, andere gehen und das ist gut so.

Passend dazu, meine neue EP: RE:LOVE:ISM, die zwei Songs beinhaltet, die in Zusammenarbeit mit Aldubb/Planet Earth Studios Berlin entstanden sind. Übrigens kostenfrei bis auf Zugtickets, Zeit, Geduld und Liebe zur Musik und Menschen sowie schmerzhafte Erfahrungen die es zu verarbeiten galt.
Limitiert, kostenlos und ohne Anmeldung zu haben… (neben dem share erscheint ein kleiner Pfeil und da drücken Sie dann drauf …)

Lovegame
Lasst die Röcke und Kleider schwingen ich will euch ein Lied über so Typen singen, …
Liebe ist kein Spiel. Und wenn doch, sollten beide gewinnen. Es gibt da allerdings auch Beziehungsformen da kann man ja nur verlieren. Augen auf bei der Partnerwahl sonst… Autsch.

Revolution
Alle reden davon und dabei wäre es so leicht. Danny Goldwyn hat spontan ein kleines Video zum Song gebastelt. Damit ist alles gesagt.

ps.: Jupp das 520 Universum ist derzeitig auf Retreat und hier ist die Sendeleitung sehr dünn. Wir kommen bald wieder in bessere Umlaufbahnen und dann … , aber dann … müssen wir aufpassen nicht Mainstream zu werden.

pss.: Was wir gelernt haben: Die Vorwürfe der anderen geben oft Rückschluss auf ihre eigenen Unzulänglichkeiten.

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Veröffentlicht von

520universum

Hier schreibt, fotografiert und singt das 520 Universum über das Leben, dich und sich selbst. Für die Menschen, die gern zwischen den Zeilen lesen.

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