TOP 10 MUSIKVIDEOS „Was 2017 läuft… Part 3“

Oh mein Gott! Habt Ihr das auch gelesen? Auf bento (eine Art Neoonlinemagazin im Bunte-Bildzeitung-Flair für Hipster), berichtet man von einer Studie, in der man anhand von Playlisten erkennen will, wer Psychopath ist. Eieiei Was mach ich jetzt mit der Chet Faker Version von No Diggity auf meinem Rechner? Das sieht doch ganz übel aus. Und hier die ganzen Beiträge.
Löschen? Geheimordner? Übrigens geht man nach Dr. Hare, hat man andere Kriterien festgelegt, sich selbst zu prüfen und würde doch nie so ehrlich antworten, wenn man einer wäre.

Hier ist es nun, das frische Psychogramm meines Universums, pass auf es ist so:

Dieses Mal habe ich, wie immer viele Videos geschaut und die Plätze waren hart umkämpft, gefühlt (aus meiner Perspektive, wie jedes Mal 😉 ), bewegte sich die Musiklandschaft Richtung Rückschau, Abschied und mehr oder weniger Aufbruch alter Wunden. Demzufolge waren da auch echt gruselige Sachen dabei, Videos haben es nicht geschafft, weil:

Hilfe?!! Siehe da! Hilfe!!
Hmmm jaaa ABER können die sich mal den Mund ausspülen gehen …
Ach was, das macht jetzt irgendwas Merkwürdiges mit mir?
WOW! Das kannst’e so bringen! Das Original fand ich besser …

Aaaaaaber auch viele Überraschungen und Bretter, die die Welt bedeuten. Betonbretter! Grau sowie bunt. Selbstwertproblematiken und Zukunftsmüdigkeit sollten ein Anstoß sein, wach zu werden, und ewig klopft der Hypnobeat.

Viel Spass bei den ausgewählten Videos, oder der Analyse dieser Playlist, zwischen den NotenZeilen.

10. Romano – Mutti
Fangen wir doch erneut da an, wo wir letztens aufhörten. Seine Mutti kann man sich nicht raussuchen, oder wenn man spirituell veranlagt ist, an Demokratie glaubt oder in die Vergangenheit reisen könnte doch, jedoch ist die Mutti so wie sie ist. Wie Deine Mutti ist oder war, weiß ich nicht, manchmal muss man sich ja selbst die Mutti sein, oder die Mutti feiern. So, wie sie ist. Das dachte sich auch Romano. Der würde seine Mutti nicht ausbuhen. Warum? Hör es Dir an!

09. Marteria – Scotty beam mich hoch
Jetzt wo die Tage wieder kürzer sind und sich die Menschen noch mehr zurückziehen und man die bunten Lichter in den Fenstern flimmern sieht, frage ich mich manchmal, was die da so machen? Und siehe da, Marteria gibt da mal Einblick und ich denke na hey, also großartig anders ist das bei mir auch nicht, ab und zu. Und wie ist das so bei Dir? Vier, drei, zwei, eins …!

08. Depeche Mode – Cover Me
Es gibt ja Männer, denen das Alter steht. Ich war jetzt nie ein mega Depeche Mode Fan, doch die Songs sind auch nicht wegzudenken aus meinem Lebensfluss und so … strandete Major Dave in meinem 520 Universum. Episch. Meisterwerk. Rief ich ihm zu, und er lehrt mich die Frage: Willst Du einfach hochgebeamt werden, oder selbst durchstarten? Dieser Song schwebt und vibriert, meiner Sichtweise nach, nicht nur eingefleischten Depeche Mode Fans in der Seele.

7. MCE – Ausgleich Adrenalin
Erinnert Ihr Euch, der Rapper aus der Hood, war schon in meinen universal Top 10 vertreten, jetzt kehrt er zurück oder wie Hip-Hopper sagen: Rasiert er mit seinem neuen Song zur kommenden EP.
Wohin entwickelt sich die Jugend, was bewegt sie in diesem Land und worin findet man seinen Ausgleich? Zusammen mit vielen helfenden Händen ist ein Video entstanden, welches einen Blick durch das Schlüsselloch bietet und ich denke, unbedingt sollte man da hinsehen/hören.

06. Trettmann – Grauer Beton
Apropos ungeschöntes (er)Leben leben …
Kommen wir zur goldenen Mitte. Ronny, die Maske der Vergangenheit ist abgelegt. Was davon übrig blieb, kombiniert mit den Wurzeln verbunden, ergibt für meinen Geschmack, ehrliche, berührende und gettoblastertaugliche Ansagen. (Dor Beat is abor och echt dor Hammer!). Der Blick in die Vergangenheit wirft ein Blick auf das Heckert Gebiet in Chemnitz, Ost und Umbrüche, Hip-Hop-Kulturentstehung, denn da sind die Wurzeln des Tretmanns. Das Video und der Song sind privat gewagt, denn völlig Mainstream tauglich. Mir gefällt es sehr gut. Guter Text, gute Musik, eindrucksstark umgesetzt. Das neue Album DIY ist ab jetzt erhältlich!
Ein HipHop Hurray an die Chemnitzer Hip-Hop-Crew und mehr, und Respect in every aspect an den Interpreten.

Die Werbung wird heute präsentiert von Sabine und der Gang,
die Circus Halligalli zum Abschied disste.

 

05. Casper feat. Drangsal – Keine Angst
Irgendwo wollte ich in dieser Playlist die Urbane Hip-Hop Partei erwähnen, satte 82 % hatten sie in meinen Wahl-omat Ergebnis. Am Ende ungefähr 3000 Stimmen in den Wahlurnen. Das macht Nullkommairgendwas als Ergebnis. Ich war nicht wählen, da ich mich nicht wirklich vertreten fühle von den großen Parteien und die kleinen naja, wenn sie gut sind, machen sie sich im großen Spiel oft kaputt. So wähle ich lieber täglich, was mich interessiert, Politik ja. Politricks, nein danke. Ich wollte ja auch eher über das neue Casper Video schreiben. Was will es mir sagen? Casper findet zurück zu XOXO aber auch irgendwie nicht, ich liebe diesen Anzug an ihm, die Skurrilität unterstützend in einstürzenden Häusern, dem Publikum entgegen zuschreien „Keine Angst …!“ Titaniclike! Und doch bleibt die Sorge, … essen Sie genügend Herr Griffey? Schlaf? Und ist Verdrängung angemessen? Manchmal will uns ja eine Angst auch, auf etwas hinweisen, wie so ein alter guter Freund? Nichtsdestotrotz, wenn Sie es sagen, dann soll es auch so sein. In diesem Sinne: Keine Angst! Lang lebt ja bekanntlich nur der Tod.

04. Skip Marley – Keep Calm
Ich seh schon, das Chillprinzip setzt sich am Ende wieder durch und die Frauenquote wartet darauf, laut aufzuschreien doch vorerst noch eine Marley Hymne zur politischen Lage und überhaupt. Das Ding ist – in der Ruhe liegt die Kraft. Mit Skip Marley könnt Ihr noch mal, kurz resümieren, durchatmen, bevor es in die Top of the T(h)ree mit den britischen Queens geht … Hier ist noch der Sommer revolutionär angedacht … gedacht. Hier also nicht weiterskippen, sondern Skip Marley anklicken.

03. Lorde – Places
Lorde reiht sich ein und reflektiert ebenfalls, wo uns all das hinbringen wird, immer noch erstaunlich ehrlich und gleichzeitig typisch für 19 Jährige. Sie beschreibt was für Gedanken nach der durchzechten Nacht mit dem Typ, der Dir keine Angst zuruft, passieren kann. Sicherlich hat Ihr schon jemand verraten da geht’s um viel mehr als nur die Nächte und Tage von Teenagern, sondern mehr so der Sinn des Lebens. Selbstbestimmung ist das Zauberwort doch vorerst, geht’s mit Lorde, an einen anderen Ort.

02. Dua Lipa – New Rules
So und jetzt kommen wir zu den neuen Regeln. Die Flugrichtung ab jetzt, gibt die 22 jährige Dua Lipa vor, bzw. erklärt sie, wo die Notausgänge zu finden sind. Was hier im Video Frauen durchleb-tanzen, ist das Einmaleins der Beziehungstrennungskrisen und sehr wohl auch Männern bekannt. Denn, während die Einen, noch versuchen der Vergangenheit entgegen zu flüchten, gehen andere neue Wege. Wenn der Weg noch tanzbar ist, perfekt, im Sinne von Keine Angst! Flamingos haben sie auch im Video, da kann nichts schief gehen oder doch?!

01. Jessie Ware – Selfish Love
Die Britin Jessica Lois Ware bringt endlich ihr neustes Album ‚Glasshouse‘ auf den Markt (VÖ: 20.10.2017) feiert ihren 33. am 15. Oktober und trifft das Thema der Zeit. Es geht um Selbstliebe, Selbstwert, Selbstachtung und dysfunktionale Beziehungen. Wer da einen Lebensberater sucht, sollte dies tun 😉 aber auch mal in ihr neues Album reinhören. Sowie sich dieses Video geben zur zweiten Singleauskopplung, denn Jessie Ware hat neben Stimme, Geist und Witz auch diese eigene Ästhetik zu bieten. Eine wundervolle Frau mit Message.

Grüße aus meinem funkenden neugierigen 520 Universum.
Das Ding ist: Es gibt so viel zu sagen, und ich sage … Gebt mir ein Zeichen, wenn Ihr hier gelandet seid und Spaß hattet mit meiner Auswahl (oder schimpfen wollt, weil etwas fehlte oder, oder, oder mir eine Psychogrammanalyse zukommen lassen wollt) … bis dahin.

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Veröffentlicht von

520universum

Hier schreibt, fotografiert und singt das 520 Universum über das Leben, dich und sich selbst. Für die Menschen, die gern zwischen den Zeilen lesen.

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