Dreierlei – Was Frauen wollen

Zum Montag gibt es hier im 520 Universum direkt dreierlei Kult(ur)-Links an die Hand.

1. Hören und Abgehen – das Mixtape zum Neujahr

Der Kunstkämpfer abSZTrueZ widmet sich seit einiger Zeit einer Mixtape-Reihe im Zeichen des chinesischen Tierkreises. Gerade haben wir das Jahr des Schafes verlassen, jetzt wirkt der Affe! Dreierlei – Was Frauen wollen weiterlesen

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Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Wo wir hingehören – Finale Heimwege“

Verschwörungstheorie theme

„ALL I KNOW, IS THE WAY I FEEL
WHEN IT IS REAL, I KEEP MY PRAY ALIVE
THE ROAD IS LONG
THERE ARE MOUNTAINS IN OUR WAY
BUT WE CLIMB STEPS EVERY DAY…“

Nicht zurückschauen oder gar umdrehen. Einfach weiter geradeaus, leicht nach vorn fallend und so verließ ich die Hauptstraße. Als ich in die Seitenstraße einbog, konnte ich schon das Blaulicht in meiner Straße erkennen und verstummte. Die Sonne hing noch hinter den Dächern, so huschten die Signale rhythmisch monoton wie das DJ-Set der vergangenen Nacht über die Hauswände. Ich wette, Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Wo wir hingehören – Finale Heimwege“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „05:20 Uhr – Alles aus! (up where we belong)“

Verschwörungstheorie theme
Gegen 5 Uhr 20 schickte ich eine allerletzte Nachricht an meinen taubstummen, nicht anwesenden Chef Luigi:
„20 Jacken ca 35 Gäste. Bar dicht. Umsatz okay. Künstler haben Trinkbudget überzogen / hab es mit dem Fahrtgeld verrechnet.“

Die Slammer hatten sich aus dem Staub gemacht, ohne Worte, ich glaube allerdings mit Schmetterlingsjäckchen. Natürlich erst nach der unangenehmen Diskussion, wer nun was wie bezahlt, wie die Szene sich selbst auffrisst und wer jetzt welche Kotze aufwischt. Danny hatte Jochen überredet seine Reggaemusiksammlung rauszuholen und Jochen war alles egal, er nannte sich seit einer Stunde „das Geburtstagshasi“ und ließ alle Getränke über sich laufen.
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„Erkenntnisse, aus dem Leben einer Garderobenfrau“

Erkenntnisse Garderobenfrau Zeitung
Denken sie ja nicht, dass es einfach ist. Es ist ein Knochenjob. Also ein Job, bei dem sie Knochen in ihrem Körper spüren werden, die sie vorher nicht kannten, danach dann aber mit lateinischen Fachbegriff plus dazugehörigen Muskelgruppen. Die Anforderungen, die man besitzen sollte, kommen denen eines Astronautenanwärters gleich. Nur wird es ihnen keiner freiwillig sagen.
Glauben sie mir, dass ich nicht im Geringsten heuchle, wenn ich sag‘: Es ist noch viel härter.
Wenn man mich nach meinen Erkenntnissen aus der Berufsgruppe fragt, dann sag‘ ich ihnen, „Erkenntnisse, aus dem Leben einer Garderobenfrau“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Ab 04:00 Uhr – All night long…“

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Ursprünglich wollte ich Danny nach der Zoogeschichte fragen, lehnte stattdessen mehrmals dankend seine konische Zigarette ab und lauschte seinen angeblichen Erfolgen bei der „süßen Barelfe“. „Süße, lesbische Barelfe“ wollte ich ihn berichtigen, doch just in dem Moment schwebte selbige auf die Terrasse: „Der Jochen will jetzt ’ne Rede halten, kommt ihr bitte mal rein?“ Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Ab 04:00 Uhr – All night long…“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Poetryslammer, die kotzende Schmetterlinge lachen sehen“

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„Ist Ulf schon da?“
„Wer ist Ulf?“
„Na einer der Poetry-Slammer von heute, Eineinhalb Worte nennt er sich.“
„Ach ja, nee, der hat aufgehört, ähm, also, dem ging es nicht so und nun ist er heim.“
Ich schaute mir die junge Frau an. Blond, Korb groß, spitze Nase, volle Lippen, riesige, traurige Augen. Auf ihrer Jacke tummelten sich 101 bunte Schmetterlinge. Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Poetryslammer, die kotzende Schmetterlinge lachen sehen“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Newcomer, Dinosaurier und ein rauchender Mob“

Verschwörungstheorie theme

„Kann ich das Tuch noch in den Ärmel stopfen?“, fragte mich eine Newcomerin. So nannte Ludmilla die Frischlinge. Alle unter 20, das erste Mal im Club und allein da, das war immer etwas kompliziert.
„Kann man hier rauchen?“ – “Draußen im Hof!“, schleuderte ich zurück, zusammen mit drei Garderobenchips.
„Muss ich mir da extra Kippen hier kaufen?“, ich starrte sie an und bewegte ganz langsam eines meiner Augenlider. Dabei presste ich es in Zeitlupe zusammen und wieder auf. “Geht´s denn jetzt mal weiter?“, grölte einer aus dem Off.

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