Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „AB Chaos vorprogrammiert“

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Vor ein paar Tagen lernte ich die Bedeutung eines Anrufbeantworters zu ignorieren.
Der Alltagsstress fuhr hinter mir in einer Art Traktorlok. Dampfte, hupte und schnaubte. Ich bog gerade rechtzeitig in meinen Hauseingang, wo mich kahle Wände freundlich runterbrachten. Den minimalen Einkauf parkte ich im Flur, wo sich die Tiefkühlkost zärtlich um die Frühlingszwiebeln schmiegte. Kalter Rauch stieg mir in die Nase, heimelich und unheimlich zu gleich. Zum einem riecht es nach Oma und Opa, damals als sie noch aktive Raucher waren. Zum anderen meinte meine Mutter immer, es gäbe nichts Schlimmeres als kalter Rauch, maximal noch kalter Rauch in der Kleidung und der Geruch nach kaltem Rauch an Kindern. Letzterem stimme ich zu, frag‘ mich aber jedes mal: Was ist mit kaltem Krieg, kalter Fussion und Progression? So ein kalter Entzug ist ja auch nicht so dolle. Ich schieb‘ meinen Gedankenaffen auf die Couch und Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „AB Chaos vorprogrammiert“ weiterlesen

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Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Newcomer, Dinosaurier und ein rauchender Mob“

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„Kann ich das Tuch noch in den Ärmel stopfen?“, fragte mich eine Newcomerin. So nannte Ludmilla die Frischlinge. Alle unter 20, das erste Mal im Club und allein da, das war immer etwas kompliziert.
„Kann man hier rauchen?“ – “Draußen im Hof!“, schleuderte ich zurück, zusammen mit drei Garderobenchips.
„Muss ich mir da extra Kippen hier kaufen?“, ich starrte sie an und bewegte ganz langsam eines meiner Augenlider. Dabei presste ich es in Zeitlupe zusammen und wieder auf. “Geht´s denn jetzt mal weiter?“, grölte einer aus dem Off.

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