In meinem Garten – Das Verstummen der Eulen

Kurzgeschichte von Manja Kendler

Im Wasserglas ein Sturm mehr. Ich wand mich zwischen Zementkrumen, der Rücken zerscheuert. Da wo anderen Flügel wachsen, tiefe Striemen. Der Bambus lächelte weise und ich musste nie zurücklächeln, ich gab ihm auf meine Art und Weise zu verstehen, noch nicht bereit zu sein. Er erinnerte mich daran, den Schmerz anzunehmen.

Währenddessen schimpfte die Eule, draußen vor den Felswänden, wie erbärmlich diese Szenerie anmutete. In meinem Garten – Das Verstummen der Eulen weiterlesen

Was sich neckt das … Warum es nichts mit Liebe zu tun hat!

Schlagfertigkeit ist sexy. Verbalgewalt, ob als Balzakt, Beziehungsroutine oder allgemeine Interaktion, … ist ein Spiel in privaten Grenzbereichen. Erlaubt mir mir, erneut über unsere Grenzen zu schreiben. Lesen und annehmen, dieser bahnbrechenden Erkenntnis, liegt dann bei Euch selbst. Was sich neckt das … Warum es nichts mit Liebe zu tun hat! weiterlesen

In meinem Garten – Was der Mauerspecht beobachtete und wie er die Zeit anhielt

In meinem Garten – Was der Mauerspecht beobachtete und wie er die Zeit anhielt
Kurzgeschichte von Manja Kendler, 2016

Einer dieser Tage glitt nun schweigsam dahin und musterte sie von oben bis unten, von außen nach innen. Es muss Tage her sein, als der Bambus lachte. Von weitem starrte sie auf die zerklüftete Felswand vor sich. Verdammt, sollte die Krähe doch In meinem Garten – Was der Mauerspecht beobachtete und wie er die Zeit anhielt weiterlesen

RE:LOVE:ISM EP- 20 Jahre Songs schreiben, und warum ich gerne Mainstream wäre

Erstmal ein paar Gedankenkreise… und zum Schluss: neue Musik.
Nicht die Liebe ist ein seltsames Spiel, es ist die Macht und Kontrolle… die das Übel steuern.

Wohin, wissen meist nur wenige und diese meinen es oft leider nicht gut, auch wenn sie laut danach tönen. Edward Bernays hatte jenes mal ganz gut erkannt und eine grauenvolle Anleitung geschrieben, wie man das ausnutzen kann. Psychopathen halten sich gern an seine goldenen Regeln der Propaganda.

Und so liebt und lebt man die Vorstellungen von „hätte“, „wäre“ und „könnte“ und verlebt das Leben, jeder wie er kann. Die meisten können so nicht mehr und auch ich nehme mich da nicht aus. RE:LOVE:ISM EP- 20 Jahre Songs schreiben, und warum ich gerne Mainstream wäre weiterlesen

Über die Leichtigkeit einer Revolution

Wenn die Menschen über die Weltsituationen nachdenken, kommen sie meist zu desillusionierten Ideen. Zum Beispiel, dass Menschen nicht empathisch wären und grundsätzlich schlecht oder desinteressiert an dritten Weltproblemen. Ich glaube wiederrum, dass genau diese Haltung erzeugt ist und uns suggeriert wird, von ein paar Wenigen bei denen dies zutrifft. Und wer noch fragen muss: Von wem? Über die Leichtigkeit einer Revolution weiterlesen

In meinem Garten. Was die Eiche verschwieg und wie der Bambus lachte.

Diese Nacht brach über mich ein. Den ganzen Tag über schuftete ich an den Rosenbüschen. Nun waren sie gestutzt und schön, ich jedoch zerstochen und erschöpft. Ich suchte einen Platz zum Schlafen und so legte ich mich unter die große Eiche. Fast wäre ich eingeschlafen ohne weiteren Kummer an Morgen zu schöpfen, doch wie trügerisch sah ich die Situation. Die Eiche starrte mich an. Sie rauschte bedrohlich mit all ihren Blättern. Ihre Baumkronen waren so beeindruckend, dass ich nicht wegsehen konnte und hypnotisiert, betrachtete ich die Aufführung. Im Mondlicht schimmerten tausende von Blättern, wie ein Meeresspiegel und immer wieder bildeten sie neue Formationen. Über ihnen, gebar das Universum im Chaos Serne. Transformationen. In meinem Garten. Was die Eiche verschwieg und wie der Bambus lachte. weiterlesen