Alles auf einen Blick: Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau

garderobenfrauwidmung
Was würden sie machen, wenn bei ihnen ein Affe einzieht – mit den merkwürdigsten Theorien? Wissen sie etwas über Gedankenkontrolle, über geheime Projekte, von denen die Bevölkerung nichts weiß, aber ein Affe? Was ist ein Jackendackel? Was verbirgt sich hinter der Lionel-Länge? Was ist der Unterschied zwischen einem Dinosaurier und einem Newcomer? Müssten wir für dieses Werk Gema zahlen? Wissen sie überhaupt etwas, oder geht es ihnen wie der Garderobenfrau, die in ihrem Garderobenchipkosmos glaubt sehr gut klarzukommen, deren Weltbild aber ordentlich auf den Kopf gestellt wird? In mehreren Kurzgeschichten, die für sich und doch zusammenhängend erzählt werden, nimmt die Garderobenfrau den Leser mit in ihre Club-Welt – und zwar bevor der Abend losgeht und lange danach. Ein Abriss unserer Zeit und der Ideale mehrerer Generationen, vom „Werden-Wollen“ und dem tatsächlichen „Sein“. Über Wissen, Macht, Musik und Alltagstrott. Über das Partyleben in der Stadt, über Hipster, Dinosaurier und eben Verschwörungstheorien. Scheint so, als könne man eine Garderobenfrau überall finden. Sie werden am Ende nicht wissen, wie die Garderobenfrau heißt oder aussieht, doch werden sie die Dame und vielleicht sich selbst zu guter Letzt besser kennen.
Alles in einer Pdf-datei:

Verschwoerungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau. komplett

In Gedenken an Aaron Swartz 1986-2013

Gewidmet den Freunden und Unterstützern einer besseren Welt,
Garderobenfrauen und -männern
und allen Menschen, die einen Affen als Mitbewohner akzeptieren könnten.

Inhaltsangabe

#1 Darf ich mich vorstellen?
#2 Arbeitsbeginn 21:30 Uhr
#3 Gute Besserung – wenn die Pharmaindustrie nichts verdient
#4 Zuckerperlen für Einhörner, ein Affe und Bananenpreisspekulation
#5 Kurz vor 12 – Die Unruhe vor dem Sturm
#6 Zum Mond – Jule und Olaf
#7 The Fürst ohne James Last und die Unendlichkeit
#8 Newcomer, Dinosaurier und ein rauchender Mob
#9 AB Chaos vorprogrammiert
#10 Affentheorie Part 1 – WTC 7 und die Nanotermiten
#11 Weihnachtsamnestie vs. Weihnachtsamnesie
#12 Poetryslammer die kotzende Schmetterlinge lachen sehen
#13 Jule ohne Olaf – SMS von gestern Nacht
#14 Was nicht in der Zeitung stand: 
Wie ich den Wächter kennenlernte
#15 Affentheorie Part 2 – Es geschah an einem elften September…
#16 Klassentreffen – Das Treffen der Klassen
#17 Kein Sex mit Herman
#18 Ab 04:00 Uhr – All night long…
#19 Olaf ohne Jule – Null Empathie
#20 Affentheorie Part 3 – Über die Absicht eine Mauer zu bauen
#20 Null Punkt Zwei: Erkenntnisse aus dem Leben einer Garderobenfrau
#21 …in the air, Warum Jungs die besseren Mädchen sind
#22 05:20 Uhr – Alles aus (up where we belong)
#23 Wo wir hingehören – Finale Heimwege

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Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Wo wir hingehören – Finale Heimwege“

Verschwörungstheorie theme

„ALL I KNOW, IS THE WAY I FEEL
WHEN IT IS REAL, I KEEP MY PRAY ALIVE
THE ROAD IS LONG
THERE ARE MOUNTAINS IN OUR WAY
BUT WE CLIMB STEPS EVERY DAY…“

Nicht zurückschauen oder gar umdrehen. Einfach weiter geradeaus, leicht nach vorn fallend und so verließ ich die Hauptstraße. Als ich in die Seitenstraße einbog, konnte ich schon das Blaulicht in meiner Straße erkennen und verstummte. Die Sonne hing noch hinter den Dächern, so huschten die Signale rhythmisch monoton wie das DJ-Set der vergangenen Nacht über die Hauswände. Ich wette, Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Wo wir hingehören – Finale Heimwege“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „05:20 Uhr – Alles aus! (up where we belong)“

Verschwörungstheorie theme
Gegen 5 Uhr 20 schickte ich eine allerletzte Nachricht an meinen taubstummen, nicht anwesenden Chef Luigi:
„20 Jacken ca 35 Gäste. Bar dicht. Umsatz okay. Künstler haben Trinkbudget überzogen / hab es mit dem Fahrtgeld verrechnet.“

Die Slammer hatten sich aus dem Staub gemacht, ohne Worte, ich glaube allerdings mit Schmetterlingsjäckchen. Natürlich erst nach der unangenehmen Diskussion, wer nun was wie bezahlt, wie die Szene sich selbst auffrisst und wer jetzt welche Kotze aufwischt. Danny hatte Jochen überredet seine Reggaemusiksammlung rauszuholen und Jochen war alles egal, er nannte sich seit einer Stunde „das Geburtstagshasi“ und ließ alle Getränke über sich laufen.
Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „05:20 Uhr – Alles aus! (up where we belong)“ weiterlesen

„Erkenntnisse, aus dem Leben einer Garderobenfrau“

Erkenntnisse Garderobenfrau Zeitung
Denken sie ja nicht, dass es einfach ist. Es ist ein Knochenjob. Also ein Job, bei dem sie Knochen in ihrem Körper spüren werden, die sie vorher nicht kannten, danach dann aber mit lateinischen Fachbegriff plus dazugehörigen Muskelgruppen. Die Anforderungen, die man besitzen sollte, kommen denen eines Astronautenanwärters gleich. Nur wird es ihnen keiner freiwillig sagen.
Glauben sie mir, dass ich nicht im Geringsten heuchle, wenn ich sag‘: Es ist noch viel härter.
Wenn man mich nach meinen Erkenntnissen aus der Berufsgruppe fragt, dann sag‘ ich ihnen, „Erkenntnisse, aus dem Leben einer Garderobenfrau“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Ab 04:00 Uhr – All night long…“

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Ursprünglich wollte ich Danny nach der Zoogeschichte fragen, lehnte stattdessen mehrmals dankend seine konische Zigarette ab und lauschte seinen angeblichen Erfolgen bei der „süßen Barelfe“. „Süße, lesbische Barelfe“ wollte ich ihn berichtigen, doch just in dem Moment schwebte selbige auf die Terrasse: „Der Jochen will jetzt ’ne Rede halten, kommt ihr bitte mal rein?“ Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Ab 04:00 Uhr – All night long…“ weiterlesen

Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Kein Sex mit Herman!“

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„Und jetzt stell dir vor, jetzt, wo ich ihm ganz entspannt erklärt hab‘, dass ich es einfach nicht mag, wenn er mir in die Nippel beißt, macht er es nicht mehr.“ „Verstehe.“ murmelte ihre Bekannte und blätterte desinteressiert in der neuen „Szene In Magazin“-Ausgabe. „Ständig blamiert er mich in der Öffentlichkeit!“ – „Verstehe.“, erwiderte die vermutlich nur zweite BFF.

In den letzten Arbeitsstunden konnte man immer wieder Zuhörer von Partygesprächen werden. Hier und da ließ sich ein Pärchen oder Grüppchen am Garderobentresen nieder, brauchte länger bei der Jackenab- oder ausgabe und so lernte ich die Hälfte aller Intimdetails der Stadt kennen. Diskret versuchte ich mich zurückzuhalten, manchmal gelang es mir nicht. Und meist entstand dabei die ein oder andere wirklich kranke Situation. Verschwörungstheorien. Aus dem Leben einer Garderobenfrau – „Kein Sex mit Herman!“ weiterlesen